Die Geldvermehrung
Diesen Text gibt es auch als Hörbuch unter: www.wissensmanufaktur.net/steuerboykott

 

Die Bundesbank beschreibt diesen Prozess der Geldvermehrung wie folgt: „Wenn eine Geschäftsbank einem Kunden einen Kredit gewährt, dann bucht sie in ihrer Bilanz auf der Aktivseite eine Kreditforderung gegenüber dem Kunden ein – beispielsweise 100.000 Euro. Gleichzeitig schreibt die Bank dem Kunden auf dessen Girokonto, das auf der Passivseite der Bankbilanz geführt wird, 100.000 Euro gut. Diese Gutschrift erhöht die Einlagen des Kunden auf seinem Girokonto – es entsteht Giralgeld, das die Geldmenge erhöht."

Alles was eine Geschäftsbank benötigt, um Kredite in Höhe von 100.000 Euro zu vergeben, ist eine Reserve in Höhe von 1.000 Euro. Dieser Multiplikator-Effekt entsteht durch den Mindestreservesatz von nur einem Prozent. Banken haben also das Privileg, selbst hergestelltes „Geld" zu verleihen, dafür Zinsen zu verlangen und beim Ausbleiben der Rückzahlung reale Werte durch den jeweils zuständigen Staatsapparat pfänden zu lassen.

Insolvenzen sind in diesem Finanzsystem zwangsläufig – irgendwen trifft es garantiert. Deshalb benötigen die Banken auch immer „Sicherheiten", denn „mit Sicherheit" wird stets ein Teil davon gepfändet. Auf diese Weise häufen die Banken immer mehr reale Werte an, obwohl sie nie etwas Reales verliehen hatten. „Die Bank gewinnt immer." Dieser alte Taschenspielertrick basiert auf einfachster Mathematik und funktioniert nicht nur im Casino, sondern ist die Basis unseres gesamten Finanzsystems.

Theoretisch können sich zwar einzelne Systemteilnehmer entschulden, aber nur auf Kosten anderer, die dann entsprechend mehr Schulden tragen müssten. Alle zusammen können sich niemals entschulden – egal wie sehr sie sich anstrengen – und sie sollen das aus Sicht der Systembetreiber auch gar nicht. Der Zweck dieser Schulden sind die Zinsen, für die die Steuer- und Zinszahler immer mehr arbeiten müssen und sich ausplündern lassen. Steuern und Zinsen sind der Motor für die Umverteilung von Fleißig nach Reich..

Die Struktur dieses Systems führt über Jahrzehnte hinweg mit mathematischer Zwangsläufigkeit zu einer schleichenden Enteignung der Völker durch die internationale Hochfinanz. Verliehen wurde stets nur selbst erzeugtes Geld, zurückgezahlt wird mit Grundstücken, Wasserwerken, Elektrizitätswerken, Telefonleitungen, Gesundheitswesen, Post, Bahn, Straßen, Gebäuden und so weiter. Die gesamte Infrastruktur sowie die Arbeitskraft von uns und unseren Nachkommen gehen zwangsläufig und ohne eine echte Gegenleistung in den Besitz der Geldmacht über. Ökonomen bezeichnen diese Enteignung gerne auch als „Privatisierung"(Latein: privare = berauben).

Den Gebrüdern Rothschild, die im 19. Jahrhundert eine wesentliche Rolle in der globalen Finanzherrschaft erlangten, wird folgendes Zitat zugesprochen: „Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, dass aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System gegen sie arbeitet."

Unsere Geldscheine sind kein richtiges Geld. Es sind nur Banknoten, mit denen man Schulden zurückzahlen kann. Auf den Dollar-Scheinen steht das sogar gedruckt: „Diese Banknote ist legales Zahlungsmittel für alle öffentlichen und privaten Schulden". Man braucht es nur zu lesen. Beim Euro ist dies allerdings nicht möglich, denn hier steht leider nichts drauf. Er funktioniert aber nach dem gleichen Prinzip.

Die Verlierer, die sich nicht noch tiefer verschulden können, müssen dann ihr Sachvermögen abgeben. Dabei betätigt sich der Staat dann auch noch als Handlanger der Banken, denn er zwingt die Menschen dazu, das Bankengeld als „gesetzliches Zahlungsmittel" zu akzeptieren. Und schließlich ist es dann auch die Staatsgewalt, die die systematischen Pfändungen im Auftrag der Geldhersteller und -verleiher vollstreckt, damit diese kostenlos an Waren und Dienstleistungen kommen.

Immobilienblasen und Finanzderivate, überschuldete Staaten, Unternehmen und Verbraucher, gierige Manager, Politiker und Spekulanten sind nicht die Ursache der Finanzkrise, sondern nur einige Symptome eines Systems, das auf Dauer niemals funktionieren kann. Auch eine strengere Regulierung der „Finanzmärkte" oder eine „Schuldenbremse" ist keine Heilung, sondern nur eine Oberflächenbehandlung. „Das Kapital muss bedient werden" ... bis das System zusammenbricht. Dieses Ereignis tritt zwangsläufig ein, da die Schulden exponentiell wachsen, während die Wirtschaft in einer begrenzten Welt eben nur begrenzt wachsen kann.

Staatliche Rettungspakete – die schlussendlich alle bei den Eigentümern der Banken landen – dienen nur dazu, dem System und seinen Nutznießern aus Hochfinanz und Politik noch so lange wie möglich einen angenehmen Lebensabend zu ermöglichen. Der Zusammenbruch wird auf jeden Fall kommen. Nur wird er noch um jeden Preis so lange wie möglich hinausgezögert, am besten bis die Nachfolger im Amt sind. Sobald jedoch auch der Staat hoffnungslos überschuldet ist, geht er mit dem System gemeinsam unter.

Die Grundrechte werden heute schon immer weiter eingeschränkt. Elektronische Massenüberwachung, BKA-Gesetz, Online-Durchsuchung, Wohnraum-Verwanzung, Abschaffung des Bankgeheimnisses, Einsatz des Geheimdienstes gegen die Bürger, Straffreiheit und Prämien für Datendiebe und Denunzianten und vieles mehr ist vor allem für einen Zweck vorgesehen und wurde auch schon dafür eingesetzt: Steuereintreibung.

Anstatt ihr System aufzugeben, werden die Machthaber erst mal noch das Bargeld abschaffen, denn so kann man aus den Untertanen noch einiges mehr herausquetschen und noch etwas Zeit gewinnen. Dann sind Zahlungen und Geldvermögen nur noch elektronisch und unter vollständiger staatlicher Kontrolle erlaubt. Steuern, Strafen, Gebühren und was sonst noch so gebraucht wird, kann man dann direkt von den Steuersubjekten einziehen. Und wer aufmuckt, kriegt das Konto gesperrt – schlechte Zeiten für alle Regimekritiker und Widerstandskämpfer...

Der Volksaufstand ist vorprogrammiert, denn früher oder später werden sich die Menschen ihrer Unterdrückung bewusst, und die Unzufriedenheit übersteigt die kritische Schwelle. Unter diesem Aspekt sind die Einführung der Internet-Zensur, die juristische Vorbereitung des Einsatzes der Bundeswehr im Inneren und der per Lissabon-Vertrag eingeführte Schießbefehl bei Aufständen alarmierende Entwicklungen.

Für solche Maßnahmen braucht man natürlich Gründe, die von der Mehrheit der Bevölkerung akzeptiert werden. Der angebliche Kampf gegen Terrorismus, Kriminalität und Kinderpornographie liefert hierfür den idealen Vorwand.

Terrorismus wurde jedoch schon oft inszeniert. In der Geschichte (Reichstagsbrand) und in der Gegenwart (9/11), dienten solche Mittel schon vielen Regimes als Rechtfertigung für die Beseitigung von Bürgerrechten und dazu, Verbündete in angebliche Verteidigungskriege zu zwingen, die tatsächlich Angriffskriege sind.

Das Internet ist für die Machthaber und ihre Medien die größte Bedrohung, der sie sich jemals stellen mussten. Mit wachsender Geschwindigkeit verbreiten sich dort die Informationen, die das System zum Wanken bringen und deshalb von den Mainstream-Medien entweder verschwiegen oder falsch dargestellt werden.

Wie viel von dieser sinnlosen Endphase wir noch erleben müssen, bevor das System wegen seines Konstruktionsfehlers ohnehin zusammenbricht, hängt davon ab, wie lange die Menschen es noch erdulden und wie lange sie es mit ihren Steuern und Zinsen noch künstlich am Leben erhalten.

Wie der Ausstieg funktioniert, ist schon lange bekannt. Ein schnellstmöglicher Umstieg auf ein nachhaltiges Finanz- und Wirtschaftssystem würde uns diese schmerzhafte Endphase ersparen. Trotzdem halten die Politiker mit allen und zum Teil verfassungswidrigen Mitteln am bestehenden System fest, denn dieses bietet ihnen Privilegien, die sie sonst verlieren würden. Dabei betrügen und verraten sie das eigene Volk.

Waren und Dienstleistungen sind im Überfluss vorhanden. Weniger Arbeit und mehr Freizeit wäre für die meisten Menschen kein Unheil, sondern eine Errungenschaft. Man müsste nur die Verteilung des Nutzens sinnvoll gestalten, und zwar so, dass sich Fleiß wieder lohnt.

Wie viel Zeit hätte man für Familie und Kultur, wenn:

man nicht ständig für Steuern, Abgaben, Miete und· Zinsen arbeiten müsste?

die Wirtschaft nicht permanent exponentiell wachsen· müsste?

man die vorhandene Arbeit gleichmäßiger verteilen· würde?

sich alle Menschen an der nützlichen Arbeit beteiligen· würden?

die Pharma-Industrie heilen würde anstatt sich Kunden· zu sichern?

unzählige nützliche Erfindungen realisiert werden· dürften?

Werbung und Medien die gesamte Bevölkerung nicht· permanent manipulieren würden?

man ein Wirtschaftssystem hätte, in dem man nicht· regelmäßig alles zerstören müsste, um hinterher wieder Vollbeschäftigung zu haben?

Anstatt sinnlose Formulare, Gesetze, Versicherungen, Abmahnungen, Gifte und Gegengifte, CO2-Zertifikate, Waffen, Lügen und sonstige Absurditäten herzustellen, die andere und einen selbst nur drangsalieren, könnte man doch einfach mal die wohlverdiente Freizeit genießen und die über Jahrhunderte geschaffene Technik arbeiten lassen.

Wer die Kontrolle über das Geld eines Staates hat, der hat auch die Kontrolle über den Staat, nur leider ohne vom Volk gewählt worden zu sein. Dabei ist es völlig egal, ob Kapitalismus oder Kommunismus eingesetzt wird, um das jeweilige Volk auszuplündern. Entscheidend ist einzig und allein, ob der Staat sich der zuständigen Zentralbank unterordnet oder nicht.

Geld entsteht in den Zentral- und Geschäftsbanken, bei deren Eigentümern alle Fäden zusammenlaufen. Die Herren des Geldes haben die Macht, Geld aus dem Nichts zu schöpfen. Sie bestimmen, wer es bekommt und was dafür zu tun ist. Sie kaufen damit alles und jeden:

die Medien, die dem Volk Lügen und Meinungen· präsentieren

die Politiker, die die gewünschten Gesetze beschließen·

die Gerichte, die sie niemals verurteilen·

die Polizei, die sie beschützt·

die Soldaten die für sie Kriege führen·

die Waffen, mit denen ihre Soldaten töten·

Wenn ein Staat keine eigene Währung hat und deshalb ständig Kredite braucht, dann ist er genauso wie Unternehmen oder Bürger von den Geldgebern abhängig. Ein verschuldeter Staat ist immer fremdbestimmt. Er kann gar nicht im Interesse seiner Bürger handeln, sondern muss den Interessen der Geldverleiher dienen. Die Staatsgewalt geht also nicht gemäß Artikel 20, Absatz 2 des Grundgesetzes vom Volke aus, sondern von der übergeordneten Geldmacht – der Plutokratie.

Einer der wichtigsten Geldherrscher seiner Zeit, Mayer Amschel Rothschild, soll bereits im 18. Jahrhundert gesagt haben: „Gebt mir die Kontrolle über die Geldversorgung einer Nation, und es ist mir egal, wer ihre Gesetze macht."

Heute basiert das globale Finanzsystem auf dem US Dollar als Weltreservewährung. Durch den Federal Reserve Act von 1913 hat eine Gruppe von Privatpersonen – die Eigentümer der größten privaten Banken – diese Währung unter ihre Kontrolle gebracht. Seit der Gründung der Federal Reserve, kurz FED, jener privaten amerikanischen Zentralbank, die den Dollar herausgibt, bestimmen sie die Geschicke der Welt. Die Fed ist so mächtig, dass selbst die USA kein Recht hat, ihr in die Bücher zu schauen.

Viele Menschen glauben heute noch, dass der sogenannte „US" Dollar eine Einrichtung der USA sei. Wenn dem so wäre, dann hätte dieser Staat nicht zig Billionen Dollar Schulden. Im internationalen, überstaatlichen, privaten Finanzsystem ist selbst der Staat USA nur ein abhängiger, weil verschuldeter Teilnehmer.

Der letzte US-Präsident, der die FED entmachten wollte, hieß John Fitzgerald Kennedy. Kaum bekannt ist, dass er am 4. Juni 1963 Executive Order No. 11110 unterschrieben hat, eine Verordnung, die es der US-Regierung ermöglichte, eigenes, silbergedecktes Geld – die United States Note – herauszugeben, anstatt Zinsen für Federal Reserve Notes zu bezahlen.

Nach offiziellen Angaben wurde Kennedy am 22. November 1963 durch die magische Kugel eines geistig verwirrten Einzeltäters getötet. Da haben die Herren des Geldes wohl gerade noch einmal Glück gehabt, denn Kennedys Stellvertreter und Nachfolger, Lyndon B. Johnson, hat in seiner ersten Amtshandlung Executive Order No. 11110 ausgesetzt. Das Staatsgeld wurde umgehend aus dem Verkehr gezogen, und seither hat sich kein US-Präsident mehr in die höhere Politik eingemischt.

Alle übernationalen Geldinstitutionen – also IWF, BIZ, Weltbank und die einzelnen Zentralbanken – sind über diverse Ecken in Privatbesitz. Dass es kein Staatsgeld, sondern nur Privatgeld gibt, erkennt man schon allein daran, dass andernfalls nicht alle Staaten verschuldet wären. Die Staaten sind in diesem System nur Abteilungen der übergeordneten Plutokratie. Sie sind Handlanger der internationalen Privatbankiers und dienen als ihre bewaffneten Arme dazu, die Völker der Erde zur Verwendung des Privatgeldes als „gesetzliches Zahlungsmittel" zu zwingen und andere Völker, die sich nicht unterordnen wollen, notfalls gewaltsam zu unterwerfen.

Massenmedien als Machtinstrument

Wie in jeder anderen Firma, so herrschen auch in Medienkonzernen und staatlichen Medien hierarchische Strukturen. Jeder Journalist hat seinen Vorgesetzten, der wiederum seine Weisungen von der nächsthöheren Ebene erhält. Jeder Reporter, Nachrichtenvorleser, Moderator, „Promi", Ressortleiter, Chefredakteur und so weiter ist auf seinen Job angewiesen und hat somit den Weisungen von oben Folge zu leisten. „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing." Selbst der Vorstandsvorsitzende eines Medienkonzerns ist nur eine kleine Nummer im Vergleich zum Eigentümer. Wer ausschert wird mundtot gemacht oder fliegt raus.

Viele gutgläubige Menschen begründen zum Beispiel ihren Glauben an die offizielle Darstellung der Ereignisse vom 11. September 2001 damit, dass sie sich einfach nicht vorstellen können, dass alle Journalisten lügen und kein einziger auspackt. Wie naiv diese Vorstellung doch ist! Es ist überhaupt nicht nötig, dass alle Journalisten einer solchen Verschwörung angehören. Die meisten von ihnen hinterfragen die Agenturmeldungen, die sie zu kopieren oder vorzulesen haben, ohnehin nicht. Und investigative Journalisten, die den Charakter, das Selbstbewusstsein und den Mut haben, sich gegen den Mainstream zu erheben, sind rar und meist arbeitslos, so dass man sie einfach nicht zu Gesicht bekommt. Genau wie in der Politik, so kommen auch im Journalismus nur die hinterhältigsten, gerissensten, charakterlosesten und verlogensten Elemente nach oben. Es gilt auch hier die Regel:

Wer klug und ehrlich ist, fliegt raus oder geht selbst.·

Wer schlau und gerissen ist, spielt mit und steigt auf.·

Wer naiv und folgsam ist, verdient seine Brötchen in· den unteren Ebenen.

So lässt sich die Herde in jede gewünschte Richtung lenken. Schuldenlüge, al-Qaida, Grippewellen, Klimaschwindel und so weiter sind nur wenige Bausteine des gigantischen Lügengebäudes, in dem die meisten Menschen heute immer noch leben. Die gesamte Weltgeschichte verdient es unter solchen Umständen genauer hinterfragt zu werden. Am schnellsten kommt man der Wahrheit ein gutes Stück näher, indem man einfach zu jeder veröffentlichten Meinung über das glatte Gegenteil nachdenkt. Besser ist es natürlich, genauer zu recherchieren, denn dann erlebt man eine interessante Reise der Erkenntnis, wenn man nach Georg Christoph Lichtenbergs Devise vorgeht: „Was jedermann für ausgemacht hält, verdient am meisten untersucht zu werden."

Alle Politiker sind auf wohlwollende Massenmedien angewiesen, um ein bestimmtes Amt und die damit verbundenen Privilegien zu erlangen. Sie brauchen die „öffentliche Meinung" auf ihrer Seite und richten all ihre Handlungen daraufhin aus. Es gibt jedoch keine „öffentliche", sondern nur eine „veröffentlichte" Meinung, die von den Eigentümern der Massenmedien erzeugt wird. Damit haben sie die Macht, jede beliebige Person in jedes beliebige Amt zu setzen, dort zu steuern und bei Bedarf wieder daraus zu entfernen.

Das permanente Wachstum von Schulden wurde fest in unser Finanzsystem eingebaut. Die „Staatsverschuldung" und die daraus resultierenden Zinsen sind ein Instrument zur Enteignung des Volkes. Dieses Finanzsystem durch immer mehr Schulden und Steuern zu erhalten, wird von den Systempolitikern als „alternativlos" bezeichnet. Doch dies geschieht ausschließlich in ihrem eigenen Interesse und nicht im Interesse der Allgemeinheit.

Ein möglicher, friedlicher Ausweg liegt in einem Steuerboykott, dessen Zweck es aber nicht ist, einen Rechtsstaat zu schwächen oder Chaos auszulösen, sondern einen Marionetten-staat zu beseitigen und Platz für einen gemeinnützigen, echten Rechtsstaat zu schaffen, eine Republik, die nicht den Interessen einer übergeordneten Finanzmacht dient, sondern allein den Interessen des Volkes. Ein Steuerboykott kann den Staat aus den Klauen der Geldherren befreien, denn wenn der Sklavenstaat bankrott ist, dann gehen seine Eigentümer leer aus, und die Sklaven sind frei!

Wenn aufrechte Bürger ihr durch das Grundgesetz gegebene Recht auf Widerstand ausüben, indem sie beispielsweise die Steuerzahlungen an das Unrechtsregime einstellen, dann sollte jeder Beamte gut überlegen, ob er diesen Verfassungsschützern wirklich durch Zwang oder gar mit Gewalt das Geld abnehmen will, um es dann den Politikern für ihre Machenschaften zur Verfügung zu stellen.

Das Steuersystem der BRD ist so kompliziert und enthält so viele Lücken und Fehler, dass eine exakte Steuererklärung und eine gesetzeskonforme Besteuerung völlig unmöglich sind. Nicht umsonst werden alle Steuerbescheide nur noch mit einem Vorläufigkeitsvermerk ausgestellt. Es fehlt darauf auch die Unterschrift eines persönlich haftenden Beamten, während andererseits jegliche Staatshaftung gemäß § 839 BGB ausgeschlossen ist. Die BRD wälzt so die Verantwortung auf den kleinen Beamten vor Ort ab, und dieser entzieht sich dann durch die fehlende Unterschrift seiner Pflicht, mit seinem gesamten Privatvermögen für eventuelle Schäden zu haften. Allein aus diesen Gründen könnte man in einem Rechtsstaat bereits jegliche Steuererklärung und -zahlung verweigern.

10 Methoden des passiven Widerstands

1.) Selbstversorgung, Tauschhandel und Alternativwährungen

2.) Abhängige Beschäftigung beenden3.) Nur den nötigsten Geldbedarf im System beschaffen

4.) Bankrun und Geldboykott5..) Boykott der „systemrelevanten" Banken und Versicherungen6.) Boykott der Konzerne durch Regionalisierung7.) Boykott der staatlich vorgeschriebenen Drogen (Alkohol, Nikotin und Koffein)

8.) Boykott der Pharmakonzerne durch alternative Medizin

9.) Boykott der System-Medien

10.) Wahlboykott

„In Zeiten universeller Täuschung ist das Aussprechen von Wahrheit ein revolutionärer Akt." (George Orwell)

Die Gesellschaft, die einst durch Aufklärung aus dem dunklen Mittelalter erwachte, befindet sich heute wieder unter einer neuen Dunstglocke, die dieses Mal von Banken, Konzernen, Medien und Politikern erzeugt wird, für ein Leben voller Materialismus, Lügen, Machtgier, Sklaverei, Konsum, Umweltzerstörung, Wachstumswahn, Krankheit, Kriege und Verbrechen.

Doch wir erleben derzeit den Beginn eines neuen Zeitalters der Aufklärung, ein neues Erwachen in ein Leben voller Idealismus, Freiheit, Frieden, Weisheit, Gesundheit, Nachhaltigkeit, Liebe, Freundschaft, Kultur und Moral – alles Dinge, die man für Geld nicht kaufen kann. – „The Best Things in Life Are Free."

Alternativen

Die Alternativlosigkeit der Politikdarsteller hat bewiesen: In einer geldgesteuerten Scheindemokratie steht das Finanzsystem über dem Recht. Dies ist de facto eine Plutokratie – eine Herrschaft der reichsten, mächtigsten und gierigsten Menschen, die man sich überhaupt nur vorstellen kann.

Wenn eine Demokratie funktionieren soll, dann muss von Anfang an jede Konzentration von Macht begrenzt werden, und zwar durch eine echte Republik, die tatsächlich eine öffentliche Angelegenheit ist, in der also auch das Finanzsystem und die Medien einer öffentlichen Kontrolle unterliegen. An die Stelle der kapitalistischen Demokratie, in der das Kapital die Beliebtheit von Politikern steuert, tritt eine qualifizierte Demokratie, in der ein geeignetes Verfahren dafür sorgt, dass nur die vernünftigsten, weitblickendsten und begabtesten Menschen zur Wahl antreten können. Solche Volksvertreter haben dann die Aufgabe und werden dazu in die Lage versetzt, die Freiheit aller Menschen zu schützen. Jegliche Macht wird dann begrenzt, vor allem die Finanz- und Medienmacht.

Die neue Administration muss von geringer Personenzahl, kompetent, weise, fleißig, unabhängig und von idealistischem Charakter sein. Sie muss vor allem auch bereit sein, für all ihr Tun und Lassen die volle persönliche Verantwortung zu tragen.

Eine echte Republik kann es nur dann geben, wenn auch das Geldwesen vollständig dem Gemeinwohl verpflichtet ist.

Als ersten Schritt benötigt das Volk eine Verfassung, und die kann es sich sogar nach BRD-Recht durch einen selbst organisierten Volksentscheid selbst geben. Gemäß Grundgesetz Artikel 146 gilt: „Dieses Grundgesetz [...] verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist."

Es gibt bereits fertig entwickelte Gesellschaftsmodelle, die ohne Zinswucher und Wachstumswahn auskommen, sinnlose Arbeitsplätze überflüssig machen, dafür aber ein bedingungsloses Grundeinkommen bei gleichzeitiger Abschaffung von Steuern ermöglichen. Als Entwurf für eine solche tatsächliche Neuordnung kann zum Beispiel der Plan B der Wissensmanufaktur dienen.

Freiheit ist eine Frage des richtigen Geldsystems, das eine Konzentration von Macht entweder fördern oder verhindern kann. Ein zinsfreies Geldsystem, das der Allgemeinheit dient, ist die Voraussetzung für die nächst höhere Entwicklungsstufe unserer Gesellschaft. Auf das Zeitalter des Kapitalismus könnte das Zeitalter des Humanismus folgen. Dieser wichtige Evolutionsschritt benötigt jedoch einen Auslöser, der außerhalb der bestehenden Systeme zu finden ist. Welche Methoden hierfür geeignet sind, sollte nun bekannt sein und verbreitet werden.